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Die Geschichte der Streetwear in Deutschland Die Geschichte der Streetwear in Deutschland

Die Geschichte der Streetwear in Deutschland

Von Subkultur zu Statement – und zurück zur Straße

Streetwear war nie einfach nur Kleidung.
Es war schon immer Ausdruck. Haltung. Widerstand.
Und in Deutschland? Da hat sie ihren ganz eigenen Weg genommen.


Die Anfänge – Zwischen Blocks und Bass

In den 90ern prallten in deutschen Städten US-Hip-Hop, Graffiti und Skateboarding auf eine Jugend, die zwischen Wendezeit und Perspektivlosigkeit aufgewachsen ist.
Streetwear bedeutete: dazugehören – zu denen, die nicht dazugehören.

Jogginganzüge, Baggy Pants, Hoodies unter der Bomberjacke.
Marken wie Carhartt, Wu Wear, Homeboy oder Ecko wurden getragen, bevor man wusste, was „limited drop“ überhaupt heißt.
In Berlin, Frankfurt oder Köln war klar: Wer etwas zu sagen hatte, trug es auf der Brust.


Die 2000er – Kommerz vs. Kultur

Als Sneakerläden zu Tempeln wurden und Hip-Hop den Mainstream knackte, kam auch Streetwear in die Regale von H&M & Co.
Was früher Ecken-Exklusiv war, wurde plötzlich Massenware.
Aber mit jeder Welle kommt auch ein Gegenschlag.

Crewbrands, DIY-Labels und kleine Szeneshops – z. B. MZEE, HHV oder Irie Daily – hielten die Fahne oben.
Streetwear wurde in Deutschland zur Parallelwelt zur Modewelt – ehrlich, roh, ungehobelt.


Heute – Zwischen Instagram und Identität

Heute ist Streetwear überall.
Jeder trägt Oversized. Jeder will „edgy“ sein.
Doch die Frage bleibt: Wofür stehst du?

In einer Zeit voller schneller Trends und leerer Drops geht’s nicht mehr um Logos – sondern um Substanz.
WRONGCROW ist Teil dieser neuen Generation:
Wir tragen nicht, um zu gefallen. Wir tragen, um zu erinnern.

Streetwear ist zurück auf der Straße.
Aber diesmal mit Haltung.


Warum WRONGCROW dazugehört

Wir sind keine Mode. Wir sind eine Erinnerung an das, was Streetwear einmal war – und wieder sein kann:
Ein Mittel, um zu zeigen, wer du bist.
Egal ob mit einem 380 GSM Hoodie oder einem Statement auf dem Rücken.

Denn:
„Du brauchst keine Erlaubnis. Du brauchst Substanz.“

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